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Du

Der Einzige, der mich erreichen kann Der meine Seele streicheln kann Der meine Borniertheit erweichen kann Der meine Verzweiflung zerschleißen kann … bist Du Niemals wird es einen Menschen geben Der mir so nahe tritt … nur Du. Das ganze Weben ist Versuch und ist Streben Keiner erkennt sich, noch den anderen dazu … nur Du Du gibst mich nicht auf, selbst wenn ich alles verlasse Du glaubst fest an mich, die ich mich selber nur hasse Du gibst ein Ziel mir, die ich in Sinnlosigkeit erstarre Wie eine Ertrinkende ich auf Dein Geheiß nur harre Die Menschen sind hohl, ihre Augen sind leer Wie Schatten ermattet, ein verwundetes Heer. Wir laufen vorbei und sehen uns doch nicht Vielleicht haben wir verloren das eigene Gesicht? Der Einzige, der fühlt und der Empfindung versprüht der Kraft gibt und nichts dafür nimmt, der pure Stärke verglüht Der den Geist aufzurichten und Glaube zu schenken vermag Der bei mir und bei jedem verharrt jeden Tag Ideen, Rat, Weisung und ...

Macht

Ihr, die ihr über andere verfügt Ihr, die ihr das Lebendige rügt Ihr, die ihr meint, den Ton anzugeben Wo ist euer Lieben? Wo ist euer Leben? Ihr, die ihr triumphiert, wenn ihr andere zerquält Ihr, deren Äußeres aller Welt gefällt Ihr, die ihr voranbringt gegen andere euer Streben Wo ist euer Lieben? Wo ist euer Leben Ihr, die ihr mit Worten zerpflückt Lebensähren Ihr, die ihr euch schmückt mit Titel und Ehren Sagt, wie lange soll eure Wut noch währen Wie lange noch eure Empfindung die Wahrheit verqueren Wie lange noch wollt ihr euch über GOTT beschweren? Ihr, mit denen so viele mitziehen Sagt, wo liegt eures Lebens Sinn? Wo ist er hin? Darin alleine, euch selbst zu gefallen? Darin, euch an Macht und Geld zu krallen? Darin, gegen Kleineres die Fäuste zu ballen? Jedes weitere Wort an Euch macht keinen Sinn Wo ziehen eure verblendeten Seelen wohl hin?

Zum Geburtstag für meinen 12jährigen Sohn, März 2007

Das Ohr, dass die Stimme GOTTES hört Erschafft ein gütiges Auge, von der Welt ungehört, Dieses Ohr gebirt sanftes Lächeln und Ruh Und Geschick im Ausdruck noch dazu Wie ein Maler, der das Schöne der Gesichter malt so verschönert das Wort GOTTES hie und da die Welt aber nur da, wo es ihm gefällt, wo es ihm gefällt. Diese Schönheit ist anders, sie sticht nicht hervor Zurückhaltung und Anmut sind das große Tor Demut im Geiste kreiert das himmlische Kinn, Ja, das hat er im Sinn, das hat er im Sinn Die Welt und der Mensch, sie sind ja schon schön Ja wundervoll heiter anzusehn Und streift uns ein Mensch von besonderem Gemüt Durchfährt ein leiser Schauer uns und das Geblüt Eine Frage keimt auf, „Sag wie kann es gehen... Dass jener ist ach arg so schön?“ Der Schlüssel des Zaubers der liegt im Leid Liegt in der Entbehrung, der Einsamkeit, In der Freude an Wahrheit und am Geschick, Nur solcherlei Dinge führ'n erst später zum Glück Dies Glü...
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Morgenstimmung in meiner Heimat bei einer Radtour am heutigen Tag aufgenommen.

Kein Krieg mehr

Ich bitte Dich, hör auf hör auf, Dich selbst gedanklich zu schinden hör auf, Dir Messer in die Seele zu winden hör auf, Dich mit Vorwürfen zu bombardieren Dich selbst zu verdammen, Dich abzukommandieren „Ich bin da, und das ist gut so“ „Es ist schön, dass ich lebe“ „Ich bin ein Geschenk“ „Ich bin am Weinstock eine Rebe“ „Ich bin gut zu anderen, sie freuen sich über mich“ „Das Leben ist einfach gut“, das sage ich „Jede Negativität bekämpfe ich bis auf's Blut“ „An Dich, GOTT zu glauben, stärkt meinen Mut“ Ich schenke sie Dir, diese Gedanken sind Dein Und nun bitte ich Dich, pack das Messer ein Das Messer des Geistes, mit dem Du Dich quälst Das Dir jeden Tag Deines Lebens die Stimmung Dir vergält Nein bitte, jetzt keinen einzigen Selbstvorwurf mehr Du bist gut, Du bist mein Kind und ich bin Dein Herr Mein Geschöpf bist Du, das Du nicht zerstören darfst Tue Gutes dir an, Deine Ehre Dir bewahrst Ich ruhe in mir, ich finde an mir selbst Gefallen Der Teufel kann mir mein Selbst nicht verg...

Morgendliches Joggen

Komm mit mir, den Morgen begrüßen, Das Prickeln der Luft küssend genießen, Lass durchpusten uns von dieser kühlen Luft, Hören, wie das Käuzchen seinen Namen ruft... Lass uns durchstreifen die Wiesen, den Wald, Begrüßen wir den Tag, bevor er schon alt! Lass uns Teil der Schöpfung werden in der Natur Eins werden wir mit ihr im Laufen nur... Lass die Sonne erstrahlen auf Deinem Gesicht Lass uns laufen, rennen, toben, da der Tag anbricht!

Verliebt

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Bild: sepo Eine große Wiesenfläche in mittäglicher Sommerhitze. Am Rande, halb überschattet, ragen zwei Allerwerteste aus handtellergroßem Gras. Kein Laut ist zu hören, die Atmosphäre scheint verzaubert. Dem Betrachter ist nicht möglich zu erraten, was den beiden Figuren mehr Spaß zu machen scheint: den Bauch und den Körper ins Gras zu drücken und die Kühle zu empfangen, die Berührung und den Atem des anderen Körpers zu spüren oder das Gesicht des anderen zu betrachten. Keine Absicht, keine Berechnung, kein Ziel liegt in der Luft. Die leise Verzückung und Verwunderung der Gestalten taucht die Umgebung in helle Farben, die den Schein der Sonne übertrifft. Sommer 2007